Die Namensgeberin: St. Barbara
Die Namengeberin: Barbara - Botin der Hoffnung
Nach der Überlieferung lebte die Heilige Barbara zur Zeit der Christenverfolgung im 3. Jahrhundert in Kleinasien. Aufgrund ihres standhaften Glaubens wurde sie verfolgt und schließlich zum Tode verurteilt.
Der Legende nach verfing sich das Kleid der Heiligen Barbara auf dem Weg in ihr Gefängnis in einem Obstbaum. Den abgebrochenen, kahlen Zweig stellte sie in einen Krug mit Wasser. Am Tag ihres Todes erblühte der Zweig und spendete Ihr in den letzten Lebensstunden Kraft und Trost.
Bis heute werden am Barbaratag, dem 4. Dezember, Zweige von einem Obstbaum geschnitten und zuhause ins Wasser gestellt. In der Wärme des Hauses erblühen die Zweige genau zur Weihnachtszeit.
Die Heilige Barbara ist eine der 14 Nothelferinnen und wird als Patronin der Sterbenden verehrt. Zu ihr wird um eine gute Todesstunde gebetet. Bekannt ist sie auch als Heilige der Berg- und Feuerwehrleute.