Familie Marxheim wechselt ihr Domizil
Mit Bollerwagen und viel Prominenz vollzog die Familie Marxheim am 20. August ihren Auszug aus der Ostpreußenstraße 2A und den Umzug zur Lebenshilfe e. V. in die Frankfurter Straße 80.
Bürgermeister Wilhelm Schultze, Norman Diehl, Geschäftsführer der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft und Hauptfinanzierer des Stadtteilprojekts, Oliver Knuf, Geschäftsführer der Lebenshilfe e. V., sowie Anja Dürringer vom Caritasverband Taunus e. V. begleiteten gemeinsam mit weiteren Wegbegleitern die Mitglieder der Familie Marxheim bei ihrem Auszug aus dem liebgewonnenen Stadtteiltreff.
Edith von Eerde erinnert sich: "Es war ein Schock, als die Kündigung für die Räumlichkeiten in der Ostpreußenstraße 2A eintraf. Wohin mit den dort stattfindenden Aktivitäten, der Suppenrunde, der Maschenrunde, dem Doppelkopfteam und den abendlichen Kulturveranstaltungen? Das war die große Frage."
Doch Marxheim hält zusammen. Schnell erklärten sich verschiedenste Kooperationspartner der vergangenen Jahre bereit, Unterstützung zu leisten und neue Räume zur Verfügung zu stellen.
Esther Mundhenke, Koordinatorin der Familie Marxheim, freute sich: "Als erster Kooperationspartner sagte Oliver Knuf die Unterstützung der Lebenshilfe e. V. zu. In den Räumlichkeiten in der Frankfurter Straße 80 gibt es bereits seit 2018 das ‚Bistro La Famille‘. Nun haben auch die Suppenrunde, die immer montags stattfindet, und das kulturelle Angebot dort eine neue Heimat gefunden."
Auch mit dem DRK Marxheim kam unkompliziert eine Kooperation zustande. Tobias Undeutsch, Vorsitzender des Vereins, bot die Räumlichkeiten in der Schulstraße 49 an. Um diese zu erreichen, ist allerdings eine gewisse Beweglichkeit erforderlich. Für die Maschenrunde stellte dies jedoch kein Problem dar. Sie trifft sich dort künftig jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat.
Nicht zuletzt fand die Direktorin der Bodelschwingh-Schule, Anette Wenzel, eine Lösung für die Doppelkopfrunden. Mit Zustimmung des Kreises treffen sich die Teilnehmenden nun jeden Mittwochnachmittag in der Schule.
Bürgermeister Wilhelm Schultze wünschte den Mitgliedern der Familie Marxheim nicht nur Kraft und Durchhaltevermögen, sondern brachte auch ein Küchenhandtuch und das Salz für die Suppe als Einzugsgeschenk mit. Norman Diehl betonte die große Bedeutung des Stadtteilprojekts und machte Hoffnung auf ein künftiges Domizil im Quartier.
Zum Abschluss bedankte sich Esther Mundhenke bei den Ehrenamtlichen des Projekts für ihre engagierte Arbeit und die gezeigte Flexibilität. Es sei gelungen, aus der veränderten Situation mit der gewohnt guten Stimmung das Beste zu machen.