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Auf einem roten Schuhkarton sind vor einem lila Hintergrund ein Paar Schuhe zu sehen. Der linke Schuh ist ein schwarzer hoher Stoffturnschuh mit weißen Schnürsenkeln, der rechte ein höherer bunt gemusterter Damenschnürschuh. Beide Schuhe sind abgenutzt. Darüber steht das Kampagnenmotto: Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen.

Unsere Angebote

Detaillierte Informationen zu unseren Angeboten

Ambulante Hospizbegleitung 

In der Hospizbewegung wird das Sterben als Teil des Lebens gesehen. Jedem Menschen soll bis zu seinem letzten Atemzug ein Leben in Würde ermöglicht werden. Sterbende sollen ihre letzte Lebenszeit so selbst bestimmt wie möglich gestalten und bewusst erleben können - sowohl zu Hause, im Pflegeheim wie auch im Krankenhaus. 


"Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, 
sondern den Tagen mehr Leben."

Im Sinne dieses Leitsatzes von Cicely Saunders, der Begründerin der Hospizbewegung, bieten wir als ambulant arbeitender Hospizdienst Beratung, Begleitung und Unterstützung für Menschen am Lebensende und ihre Familien und Freunde an:

 

  • Wir, die qualifizierten Hospizbegleiter, Begleiterinnen und Koordinatorin des Hospizvereins Lichtblick, nehmen uns Zeit für die Besuche bei schwer(st)kranken oder alten Menschen, die sich in ihrer letzten Lebensphase befinden. 

  • Bei der Gestaltung dieser Besuche orientieren wir uns an den Themen und Wünschen der besuchten Personen. 

  • Auch für Gespräche mit An- und Zugehörigen stehen wir zur Verfügung, um sie bestmöglich zu unterstützen und zu entlasten.

  • Unser Handeln ist geprägt von Mitgefühl, Respekt und Empathie. 

  • Wir nehmen Ihre Sorgen ernst und halten Ängste und Trauer mit Ihnen aus.

  • Freude und Hoffnung teilen wir mit den Betroffenen.

  • Wir sind darum bemüht, die Ressourcen der begleiteten Personen zu stärken, und stehen für ihre Bedürfnisse ein. 

  • Wenn machbar, versuchen wir letzte Wünsche zu ermöglichen.

  • Wo es gewünscht wird, suchen wir gemeinsam nach Lösungen und den besten Möglichkeiten für die letzte Wegstrecke und helfen bei Bedarf bei der Umsetzung.

  • Dies tun wir aus Überzeugung, ehrenamtlich, kostenfrei und verschwiegen. 

 

Trauerbegleitung

Der Zustand der Trauer ist ein wichtiger emotionaler Ausdruck, der hilft, den Verlust eines uns nahestehenden Menschen zu bewältigen. Vor noch nicht allzu langer Zeit gab es gemeinschaftliche Trauerrituale, die den Hinterbliebenen halfen mit der Trauer umzugehen. Vieles ist verloren gegangen und Trauernde fühlen sich oft alleine gelassen und müssen schnell wieder im Alltag funktionieren. Doch Trauer braucht Zeit und jeder Trauerweg darf anders sein und unterschiedlich lang dauern.


Wir haben ausgebildete Trauerbegleiterinnen, die Ihnen durch Gespräche in einer individuellen Begleitung zur Seite stehen und Ihnen ermöglichen, über dieses einschneidende Ereignis zu sprechen und Ihre Gefühle auszudrücken. 


Einmal im Jahr beginnt eine geschlossene Trauergruppe, die Ihnen die Möglichkeit bietet, sich mit anderen Leidtragenden über das Erlebte auszutauschen. 

 

Letzte Hilfe Kurse 

Im Gegensatz zur Ersten Hilfe, die stets darauf bedacht ist Leben zu retten und weiteres Unheil abzuwenden, ist die Letzte Hilfe darauf ausgerichtet Leid zu lindern und Lebensqualität, soweit möglich, zu erhalten.


Das Leben ist für uns so kostbar, weil wir nur dieses haben, gleichzeitig aber auch um seine Endlichkeit wissen. Der Abschied vom Leben ist der Schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. So ist es auch völlig legitim, dass wir uns in unserem geschäftigen Alltag normalerweise über Sterben und Tod erst dann Gedanken machen, wenn es uns unmittelbar betrifft.


Aus Umfragen wissen wir, dass die allermeisten Menschen gerne in ihrem gewohnten Umfeld, selbst bestimmt und in Würde sterben möchten.


Sterben jedoch wird zumeist nicht geplant und kommt selten plötzlich. Es ist ein Prozess, der sich oft über Tage, manchmal auch über Wochen hinzieht. Der geliebte Mensch schleicht sich, jeden Tag ein bisschen mehr, aus unserem Leben.


Angehörige und Freunde können in dieser letzten Lebensphase sehr viel tun, um das Befinden und die Zeit für einen sterbenden Menschen so angenehm wie möglich zu gestalten. Für ihn da sein, Zeit mit ihm verbringen, vielleicht letzte Wünsche erfüllen. Ungesagtes aus- und anzusprechen.


Einem sterbenden Menschen die Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen. Mit dem Letzte Hilfe Kurs wollen wir interessierte Bürger und Bürgerinnen ermutigen, sich dem Sterbenden zuzuwenden.

In unseren Letzte Hilfe Kursen vermitteln wir Basiswissen über das Sterben und zeigen Ihnen auf, was Sie für Ihre Angehörigen oder Ihnen nahestehende Menschen am Lebensende tun können. Sie erhalten Orientierung, die Ihnen im Umgang mit Sterbenden Sicherheit gibt, und erfahren, wo Sie Unterstützung und Hilfe bekommen können.

 

Qualifizierung ehrenamtlicher Hospizbegleiter und Hospizbegleiterinnen

Um Menschen am Lebensende die bestmögliche Begleitung zu bieten, bilden wir in unseren Qualifizierungskursen interessierte Menschen nach den Prinzipien der Hospizbewegung zu ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleitern aus.


Für diese Tätigkeit suchen wir Kursteilnehmende, die bereit sind, sich mit ihrer eigenen Person und dem Thema "Tod und Sterben" auseinander zu setzen, sich weiterzubilden, und die Motivation und Zeit mitbringen, sich ehrenamtlich zu engagieren. 


In der Regel findet einmal jährlich ein Qualifizierungskurs statt, wobei die Organisation und Durchführung des Kurses in Kooperation mit dem Hospizverein Weg-Begleiter e.V. in Kelkheim erfolgt. 


Den Kursen lieg das "Celler Modell” zugrunde; sie umfassen jeweils 4 Wochenendveranstaltungen, mindestens 10 Abendtermine zu unterschiedlichen Themen, den Besuch eines Bestattungsunternehmens und Hospizes und ein 20-stündiges Praktikum in einer hospizlich-palliativen Einrichtung.

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